Friedemann Gisinger
1952 in Hohenems/Vorarlberg (Österreich) geboren. 1972-1976 Studium an der Hochschule für Musik Trossingen, Diplomprüfung im Hauptfach Akkordeon. Seit 1976 Dozent für Akkordeon-Methodik und Akkordeon-Hauptfach an der Musikhochschule Trossingen. Seit 2005 als freiberuflicher Erzieher tätig. Weitere Informationen unter www.musikschule-gisinger.de
Werke bei Edition Wunn:
Elf Miniaturen für Violine und Akkordeon ( 1 ), 1996
"Die bunte Folge von Stücken mit programmatischen Titeln bietet SchülerInnen
schon in der Unterstufe die Möglichkeit, sich im kammermusikalischen Dialog
zu erproben. Beide Parts sind so angelegt, dass eine Ausführung mit gleichaltrigen
SchülerInnen möglich ist. Beim Akkordeon kann jeder Satz mit jeweils
statischem Fingersatz gespielt werden. Die Violinstimme bleibt immer in der
ersten Lage und benötigt nie den 4.Finger. Harmonik, Form und die Einbeziehung
spezifischer Spieltechniken beider Instrumente - z.B. Klopfen, Luftgeräusche,
Pizzikato mit rechter und linker Hand bei der Violine - sollen den SchülerInnen
den Weg zur zeitgenössischen Musik erleichtern." (forum akkordeon
1/97)
Fünf Stücke
für Sopranblockflöte und Akkordeon ( 1 ), 1996
"Durchweg Stücke tänzerischen Charakters und ansprechender Melodik;
einfachste Bausteine - Fünftonraum in der Blockflöte, im Akkordeon
Fünftonraum (r.H.) bzw. Viertonraum (l.H.) - wurden äußerst
klug zu einem formidablen Klanggebilde zusammengefügt. Begrüßenswert
ist vor allem, dass die kleinen SpielerInnen durch diese Stücke bereits
mit neuen Spieltechniken (Cluster, Bellows Shake, Balgatmung etc.) bekannt gemacht
werden. Durch das bewusste Weglassen von Dynamik- und Artikulationsbezeichnungen
wird von den SpielerInnen eine eigene Interpretation gefordert, die auch durchaus
geleistet werden kann. Wieder einmal pädagogische Literatur, in der Anspruch
und technisches Spielniveau nicht auseinanderklaffen! Stark empfehlendswert!"
(forum akkordeon 1/97)
Drei Tänze für
Violine, Klarinette (ad.lib.2.Violine) und Akkordeon ( 2 ), 1996
"Die Tänze basieren auf europäischer Folklore. Gleichaltrige
SchülerInnen können sie miteinander musizieren. Die Melodiestimmen
sind auch mit anderen Instrumenten mit adäquatem Tonumfang besetzbar (Stimmen
in B und C liegen bei). Die Harmonik ist traditionell mit leichten Einfärbungen."
(forum akkordeon 1/97)
Die Hirtenflöte
für Akkordeon solo ( 2 ), 1998
"Mit einfachen Mitteln wird hier der Weg zur Neuen Musik eröffnet.
Balgtrommeln und Cluster werden systematisch eingeführt und mit quasi-tonalem
Material verbunden...." (forum akkordeon 1/99)
Prisma für Akkordeon
solo ( 2-3 ),1999
Konsequente Weiterführung der ein Jahr zuvor mit der "Hirtenflöte"
begonnenen pädagogischen Werkreihe des Autors.
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