Hyunkyung Lim

1967 in Pocheon (Südkorea) geboren. Studien bei Jae-Youl Park an der Yontal University in Seuol und 1996-99 bei Mathias Spahlinger an der Musikhochschule Freiburg im Fach Komposition. Stipendiatin des Künstlerhofes Schreyahn (2002/03). Erster Preis beim Deutschen Hochschulwettbewerb 1999 im Fach Komposition.

Werke (Auswahl):
"GiDae" für Streichtrio, 1998
"La Lenteur" für Kontrabass solo, 1998
"DaRi" für 14 Spieler, 1999
"Me-A-Ri" für Akkordeon solo, 1999
"avalanche" für Saxophonquartett, 2000
"windbrücke" für Flöte und Akkordeon, 2000
"La Vitesse" für Violine solo, 2001
"Entwirrung" für großes Orchester, 2001/02

Werke bei Edition Wunn:

Me-A-Ri für Akkordeon solo, 1999
Das Werk entstand als Kompositionsauftrag des Ministeriums für Kunst Baden-Württemberg für Stefan Hussong. Es ist auf der CD "High Way for One" bei Thorophon (CTH 2449) von Stefan Hussong eingespielt.
"Me-A-Ri bedeutet Echo. Beim Akkordeon ist es sehr interessant zu hören, wie sich während des Ab- und Aufbaus der Akkorde verschiedene Klangfarben jedes einzelnen Akkordes je nach Oktavlage oder Register entwickeln und verändern.
Die Progression einer anfangs schnellen Bewegung im höchsten Register hin zur Melodie in mittlerer bis tiefster Lage, die während des Ab- und Aufbaus der Akkorde entsteht, könnte man, in Verbindung des im gesamten Stück immer langsamer werdenden Tempos, als Thema von Me-A-Ri bezeichnen.
Eine zu Beginn rhythmisch klar strukturierte Bewegung des Akkordeonbalges entwickelt sich im Laufe des Stückes zu einer weichen, atmend-schwingenden Bewegung und unterstützt somit zusätzlich den dem Werk immanenten Prozess von schneller Bewegung zu langsamer Melodie." (H.Lim)
"Eine Klangskulptur ganz eigenwilligen Zuschnitts, die sich bei wechselnder Beleuchtung übergangslos zu wandeln scheint." (S.Hussong)

Windbrücke für Flöte und Akkordeon, 2000

im schweigenden Dunkel für Saxophon, Violoncello und Akkordeon, 2007



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